Empfohlen 20. August 2019

Smart Monday

Kollege Roboter – was er kann und was nicht.

Vortrag von Prof. Dr. Roland Siegwart (ETH Zürich)
Montag, 18. November 2019, 19.00 – 20.15 Uhr
im Festsaal des Kaufleuten Zürich, Pelikanstrasse 18, 8001 Zürich

Eintritt Kostenlos für Mitglieder des KVZ und Mitglieder der den VPV angeschlossenen Verbände.

Weitere Infos zum Anlass entnehmen Sie bitte dem Flyer (Link).

Link zum Flyer

Generali hat den Rabatt für VStA Mitglieder erhöht

Die Generali Versicherung hat den Rabatt für VStA Mitglieder von 15% auf neu 19% erhöht
(Motorfahrzeuge, Hausrat, Gebäude, Reisen, Unfall und Rechtsschutz).

Es lohnt sich also für VStA-Mitglieder, die Angebote von Generali mit Ihren aktuellen Versicherungen zu vergleichen und ein Angebot einzuholen. Benutzen Sie dazu den Link in der rechten Spalte (Generali-Button).

8. Juli 2019

Kurzinfo zur Generalversammlung 2019

Die Generalversammlung 2019 des VStA fand am 25.06.2019 im Restaurant Muggenbühl in Zürich-Wollishofen statt. Die wichtigsten Traktanden waren:

  • Statutenänderung
  • Mitgliederbeitrag für die Aktiven (die Beitragserhöhung für Pensionierte/Passive wurde bereits an der GV 2018 ab 2019 genehmigt)

Die Statutenänderung (grosse Revision wie im Info 2019/1 veröffentlicht) wurde nach kurzer Diskussion einstimmig beschlossen.

Die Beitragserhöhung für Aktive ab 2020 von 60.00 auf 90.00 Fr./Jahr wurde nach kurzer Diskussion einstimmig beschlossen. Im Vergleich mit anderen Verbänden sind unsere Jahresbeiträge für Aktive- (90.00 Fr.) und Pensionierte/Passive Mitglieder (60.00 Fr.) immer noch sehr günstig. In einem anderen, kantonalen Verband beträgt der Jahresbeitrag bei gleicher Leistung (Rechtsberatung) für Aktive bei 435.00 Fr./Jahr und für Pensionierte/Passive bei 145.00 Fr./Jahr.

Wie an der GV erwähnt, hat der VStA seine Mitgliederbeiträge seit über 15 Jahren nicht mehr erhöht, ganz einfach darum, weil kein Bedarf bestand. Das hat sich in den letzten Jahren leider geändert, da die Rechtsberatungen massiv zugenommen haben, weil auch beim Kanton die Ü50-Angestellten vermehrt die gleichen Probleme bekommen wie in der Privatwirtschaft. Bis jetzt konnten wir auf eine Beitragserhöhung verzichten, weil wir auf Reserven zurückgreifen konnten. Dass ist nun leider nicht mehr möglich, weshalb wir an der GV 2018 und GV 2019 (nach der Statutenänderung) die Anträge auf Erhöhung um je 30.00 (Aktive bzw. Passive/Pensionierte) gestellt haben, die Einstimmig angenommmen wurden.
Die meisten Rechtsfälle konnten mit einem für die Mitglieder guten Resultat abgeschlossen werden.

Das Protokoll der diesjährigen Generalversammlung werden wir veröffentlichen, sobald es vorliegt.

Die neuen Statuten können auf der Downloadseite oder hier angeschaut und heruntergeladen werden.

27. Mai 2019

Medienmitteilung VPV zum Frauenstreik vom 14.06.2019

4. Juni 2019

Gleichstellung geht alle an

Frauenstreik vom 14. Juni 2019

Nach 1991 rufen einige Verbände und Gewerkschaften für den 14. Juni 2019 erneut zum landesweiten Frauenstreik auf. Die Zeiten mögen sich geändert haben, die Anliegen zur Verbesserung sind jedoch in vielerlei Hinsicht dieselben wie damals: Lohnungleichheit, Diskriminierung, sexuelle Belästigung und schwierige Vereinbarkeit von Beruf und Familie gibt es noch immer. Die VPV solidarisieren sich mit dem Frauenstreik vom 14. Juni 2019 und erachten den Anlass als grosse Chance, um auf die Anliegen der Frauen breitenwirksam aufmerksam zu machen. Die VPV fordern vom Kanton Zürich als Arbeitgeber die Teilnahme an den Kundgebungen unbürokratisch zu ermöglichen.

Die Vereinigten Personalverbände des Kantons Zürich (VPV) setzen sich für die Interessen der kantonalen Angestellten ein. Dem Kanton Zürich als Arbeitgeber ist es ein ernsthaftes Anliegen, die tatsächliche Gleichstellung von Frau und Mann zu fördern und Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts zu verhindern. In den letzten Jahrzehnten hat sich aufgrund der Einführung des Gleichstellungsgesetzes in dieser Hinsicht einiges bewegt. Der Kanton Zürich hat mit der Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann (FFG) eine kompetente Ansprechpartnerin bei Fragen zur Gleichstellung geschaffen.

Trotz diesen positiven Entwicklungen sehen die VPV weiterhin Handlungsbedarf. Die VPV fordern die vollständige Gleichstellung von Frau und Mann. Die VPV fordern insbesondere eine bessere Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Politik. Die VPV fordern konkret:

– Einführung der Elternzeit

– Mehr Teilzeitstellen – auch für Männer

– Flexiblere und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle (z.B. Home-Office, Jahresarbeitszeit, Job- und Topsharing, keine Sitzungen zu Randzeiten etc.)

– bezahlbare Kinderbetreuung

– steuerliche Gleichbehandlung (unabhängig vom Zivilstand)

– transparente und faire Lohnsysteme

– Förderungsprogramme für Frauen für Führungspositionen, auch in der Politik

Die VPV fordern auch:

– Verbesserte Altersvorsorge für Menschen mit tiefen Einkommen oder Einkommenslücken

– Mehr Sicherheit für Frauen im öffentlichen Raum und zuhause

Frauen verdienen nach wie vor durchschnittlich 20% weniger als Männer. Das Nachsehen haben insbesondere Angestellte im Tieflohnsektor wie z.B. im Gesundheitswesen, in dem mehrheitlich Frauen arbeiten, sowie Beschäftigte mit kleineren Teilzeitpensen (auch das sind mehrheitlich Frauen).

Auch das Risiko für Altersarmut tragen in erster Linie Frauen, welche nach wie vor den Hauptteil der unbezahlten Haus- und Pflegearbeit übernehmen oder sich in unbezahlter Freiwilligenarbeit engagieren.

Auch sexuelle Belästigung und Gewalt gegen Frauen sind eine traurige Realität, die ein Handeln erfordern.

Die VPV ermutigen die ihr angeschlossenen Fachverbände mit ihren Unterverbänden, auf diese Missstände aufmerksam zu machen. Die VPV erachten den landesweiten Frauenstreik vom 14. Juni 2019 als grosse Chance, um auf sämtliche Anliegen der Frauen aufmerksam zu machen und aufzuzeigen, was getan werden muss, damit «Gleichberechtigung» in 20 Jahren kein Thema mehr ist. In diesem Sinne haben die VPV auch den Regierungsrat darum gebeten, auf Wunsch die Teilnahme an den Kundgebungen unbürokratisch zu ermöglich.

Nach dem 14. Juni 2019 – wie weiter? Die VPV unterstützen alle Initiativen, um die erwähnten Anliegen innerbetrieblich mit den Entscheidungsträgern zu diskutieren. Mit massgeschneiderten Anträgen soll eine sichtbare Verbesserung der Rahmenbedingungen erreicht werden. Die VPV sind über den 14. Juni 2019 hinaus mit Rat und Tat dabei.

Freundliche Grüsse

VPV Kanton Zürich

Peter Reinhard

Präsident

Für Auskünfte:

Peter Reinhard, Präsident VPV, Kloten, N: 079 402 38 82,
Sabina Erni, KVZ, Zürich, G: 044 211 33 22, ,

Astrid Kugler, Geschäftsführerin VPV, Zürich N: 078 608 73 73,

Jolanda Pongelli, ZLV, Zürich, G: 044 317 20 53,

Über die Vereinigten Personalverbände (VPV):
Die VPV sind ein Zusammenschluss von 15 Fachverbänden und ihren Unterverbänden. Die VPV vertreten über 20‘000 von ca. 38‘000 Staatsangestellten. Die VPV sind offizielle Sozialpartner für das Staatspersonal und verhandeln regelmässig mit der Regierung über die Arbeits- und Anstellungsbedingungen und die Interessen von Personen, die dem Personalrecht indirekt, zum Beispiel in den Gemeinden, unterstehen.