16. September 2021

Kollektivverträge Krankenkassen

Leider haben wir heute eine weitere Nachricht bekommen, dass der bestehende Vertrag seitens SWICA aufgrund der Auflagen der FINMA nicht mehr verlängert wird. An dieser Situation können wir leider nichts ändern.

Rabatte dürfen von den Krankenkassen nur gewährt werden, wenn die Kostenstruktur aufgeht, d.h. die abgeschlossenen Versicherungen rentieren. Leider ist dies in diesen Zeiten (Corona lässt grüssen) kaum mehr der Fall.

Viel wichtiger als diese in letzter Zeit immer kleiner gewordenen Rabatte ist jedoch die Arbeit des VStA, die aus folgenden, wesentlichen Aufgaben besteht:

  • Rechtsberatung unserer Mitglieder in arbeitsrechtlichen Belangen
  • Vertretung unserer Mitglieder in den VPV (Vereinigte Personalverbände des Kantons Zürich), die die Interessen der Arbeitnehmer gegenüber dem Arbeitgeber wahrnehmen.
  • Vertretung unserer Mitglieder in der BVK durch unser Vorstandsmitglied Arialdo Pulcini, der dieses Jahr wiederum durch aktive Mitarbeiter*innen in den Stiftungsrat der BVK gewählt wurde.

Diese Leistungen sind den bescheidenen Mitgliederbeitrag wert. Wir freuen uns darum, dass Sie uns auch ohne Krankenkassenrabatte weiterhin die Treue halten. Im Vergleich mit anderen Arbeitnehmerorganisationen (z.B. Gewerkschaften) ist unser Jahresbeitrag von 90 CHF bzw. 60 CHF für Pensionierte doch gering. Bei anderen Verbänden kostet der Jahresbeitrag bis zu einem Prozent des Jahreslohnes (bei 4000 Monatslohn = 40 CHF monatlich).

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und zählen weiterhin auf Sie. Nur so können wir letztendlich auch etwas erreichen und eine Rechtsberatung im Rahmen unserer Statuten anbieten. Auch die Pensionierten profitieren, indem wir uns für die Interessen der Pensionierten bei der BVK einsetzen.

Unsere Arbeit ist von den Mitgliedern abhängig, die sich für den VStA einsetzen und auch an ihrem Arbeitsplatz für unseren Verband werben. Informationen gibt es dazu auf unserer WebSite, inkl. Online-Anmeldeformular.

13. September 2021

Regierungsratsbeschluss RRB 1005 vom 11.09.2021 betr. Coronavirus, Anordnungen für das Personal der Direktionen und der Staatskanzlei

Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat am 11. September 2021 mit RRB 1005 folgendes beschlossen (Auszug aus dem RRB):

Aufgrund der gegenwärtigen epidemiologischen Lage und gestützt auf die vom Bund verschärften Massnahmen sind auch für die kantonalen Angestellten weitere und einheitliche Schutzmassnahmen notwendig.
Neu gilt deshalb für alle Angestellten der Direktionen und der Staatskanzlei die Pflicht, in Innenräumen eine Maske zu tragen. Ausgenommen sind Angestellte in Tätigkeitsbereichen, bei denen bereits heute differenzierte Schutzmassnahmen bestehen und auf die Situation angepasste separate Regelungen getroffen werden. Dies trifft zu auf Arbeitsbereiche mit Publikumsverkehr (z. B. Schalter; vgl. Art. 6 Covid-19-Verordnung besondere Lage) sowie auf Lehrpersonen und Schulleiterinnen und Schulleiter der öffentlichen Schulen der obligatorischen
Volksschule, Lehrpersonen der Sekundarstufe II, einschliesslich Untergymnasien und Lehrpersonen der öffentlichen Schulen für Berufsvorbereitungsjahre.

Auch wenn für die Angestellten einer Verwaltungseinheit grundsätzlich die Maskenpflicht besteht, gilt diese nicht bei Tätigkeiten,
bei denen aus Sicherheitsgründen oder wegen der Art der Tätigkeit keine Maske getragen werden darf,
– in abgetrennten Räumen mit nur einem Arbeitsplatz,
– für Angestellte, die – insbesondere aus medizinischen Gründen – keine Masken tragen dürfen.
Auf freiwilliges Vorweisen des Covid-Zertifikats können sich Angestellte von der Maskentragpflicht dispensieren lassen. Gleiches gilt für Angestellte, die sich im Rahmen eines Testkonzepts nach Art. 7 Abs. 4 Covid-19-Verordnung besondere Lage regelmässig testen lassen.
Ergänzende Massnahmen zum Gesundheitsschutz der Angestellten gemäss STOP-Prinzip werden durch die Maskentragpflicht nicht ausgeschlossen. Die Umsetzung der Maskentragpflicht und die Anwendung des Zertifikats zur Dispensation erfolgt durch die jeweiligen Verwaltungseinheiten.

Der Regierungsrat wird demnächst auf Verordnungsstufe differenzierte Regelungen zu den Schutzmassnahmen sowie zu den Dispensationsmöglichkeiten für spezifische Bereiche treffen und auf diese Weise die vorliegende Regelung bedürfnisgerecht anpassen.

4. September 2021

Helsana Krankenkasse (Kollektivvertrag) und Mitgliederwerbung

Der Vorstand des VStA hat an seiner Sitzung vom 01. September 2021 einstimmig beschlossen, den Kollektivvertrag mit der Helsana Krankenkasse nicht mehr zu verlängern, nachdem die Helsana alle Vergünstigungsrabatte auf 0 % verringert hat.

Die Krankenkassen unterstehen mit den Zusatzversicherungen der FINMA. Diese hat vor einigen Jahren verfügt, dass auf Zusatzversicherungen nur noch Rabatte bis max. 10 % gewährt werden dürfen und auch nur, wenn die entsprechende Versicherung bei diesen Zusatzversicherungen kostendeckend arbeitet. „Quersubventionen“ sind nicht erlaubt. So wurden die Rabatte bei allen Krankenkassen in den letzten Jahren reduziert.

Wenn die Helsana im Schreiben an die Versicherten schreibt, dass die Mitglieder von den Vergünstigungen profitieren können, gleichzeitig aber alle Vergünstigungen auf 0 % setzt, kann man nicht mehr von „Profitieren“ sprechen. Die Helsana möchte natürlich den Vertrag weiterführen, weil die Adressen für die Kontrolle des im Vertrag geregelten Adressaustausches für die Kontrolle der Rabattberechtigungen für die Helsana von Interesse sein könnte. Die jährliche Kontrolle wird von der FINMA vorgeschrieben. Mit der Nichtverlängerung des Vertrages entfällt auch die allfällige Weitergabe von Adressen durch den VStA.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und wir möchten darauf hinweisen, dass diese Kollektivverträge nie der Hauptgrund für die Mitgliedschaft im VStA gewesen sind. Die Aufgaben des VStA sind in den Statuten beschrieben und so können unsere Mitglieder nach wie vor von unserer Rechtsberatung bei arbeitsrechtlichen Fragen und von unserem Einsatz im Vorstand der VPV (Vereinigte Personalverbände des Kantons Zürich) für unsere aktiven und pensionierten Mitglieder gegenüber dem Arbeitgeber und der BVK (Pensionskasse) profitieren. Im Vergleich mit anderen Verbänden sind unsere Jahresbeiträge von CHF 90 für Aktive und CHF 60 für Pensionierte sehr bescheiden.

Bitte werben Sie in Ihrem Arbeitsumfeld für unseren Verband – denn nur starke Verbände können auch etwas erreichen. Anmelden kann man sich ganz einfach Online auf unserer WebSite. Wir freuen uns auf Ihre Mitarbeit bei der Werbung von neuen Mitgliedern. Erfolgreiche Werbungen werden mit einem SBB-Gutschein von CHF 10 belohnt. Besten Dank!

31. August 2021

Helsana Krankenkasse, Vergünstigungen ab 01.01.2022

Heute haben wir von der Helsana folgenden eingeschriebenen Brief erhalten, mit der Bitte, den ab 1.1.2022 gültigen Kollektivvertrag auf Zusatzversicherungen zu unterschreiben.

In den Vertragsunterlagen sind folgende Ermässigungen auf Zusatzversicherungen aufgeführt:

Wie man unschwer erkennen kann, werden jegliche Vergünstigungen ab dem 1.1.2022 aufgehoben.

Der Vorstand des VStA wird an der morgigen Vorstandssitzung über die Verlängerung des Kollektivvertrages diskutieren. Irgendwie habe ich Mühe damit, im Brief von Vergünstigungen zu lesen, die es aber nicht mehr geben wird. Meiner Meinung nach ist dieser Vertrag nicht mehr das Papier wert, auf welches er gedruckt ist. In einem früheren Fall mit einer Krankenkasse wurde der Vertrag nicht mehr verlängert.

Aussergewöhnlich ist auch, dass wir den Brief von Helsana heute erhalten haben, nachdem die Betroffenen schon vor einigen Tagen mit einem Schreiben über die Tatsachen informiert wurden und uns entsprechende Fragen gestellt hatten.

Ich werde dem Vorstand beantragen, auf die Weiterführung des Vertrages mit der Helsana zu verzichten. Letztendlich wurden die Rabatte in den letzten Jahren auf Anordnung und Vorgabe der FINMA bereits stark gekürzt. Ich befürchte, dass es früher oder später auch bei anderen Krankenkassen gegen 0 % Rabatt gehen dürfte, da die Rabatte vom Verlauf der Zusatzversicherungen abhängig sind.

Diese Kollektivverträge waren ein Angebot des VStA an seine Mitglieder als kleiner Zusatznutzen für die Mitgliedschaft. Die Hauptaufgabe des VStA ist jedoch die rechtliche Beratung seiner Mitglieder bei Problemen am Arbeitsplatz, die Vertretung seiner Mitglieder in den VPV, um für Verbesserungen für die Staatsangestellten mit der Regierung und der BVK zu verhandeln. Für diese Leistungen gehört der VStA zu den günstigsten Verbänden mit einem Jahresbeitrag von nur 90.00 CHF.

Nach wie vor gilt das Angebot von 19 % Rabatt auf Versicherungen der Generali-Versicherung.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und freuen uns auf Ihre weitere, aktive Mitgliedschaft im VStA.

Der Quästor

27. August 2021

Medienmitteilung der VPV zum Budget 2022 des Kantons Zürich

Die VPV sind über die guten Budgetprognosen des Kantons Zürich erfreut. Es ist deshalb an der Zeit nun auch an das Personal zu denken. Die VPV fordern Lohnanpassungen von 1,5 Prozent sowie die Umsetzung der BVK-Angebote zur Verbesserung der Altersvorsorge.

Die Prognosen zeigen, dass die Steuereinnahmen konstant bleiben und der Steuerfuss weiterhin auf 100 % bleiben kann. Erfreulich ist auch, dass der Kanton die Investitionen hochhalten und damit der Wirtschaft positive Impulse verleiht.

Es ist aber auch an der Zeit, nun das Personal endlich davon profitieren zu lassen. Insbesondere bemängeln die VPV, dass die Angebote der Beamtenversicherungskasse zur Verbesserung der Altersvorsorge (Dreistufige Pensionierung, Gesamtvorsorge mit Einbezug des Koordinationsabzugs in die Versicherung, Ergänzungsvorsorge für höhere Lohnsegmente) vom Kanton noch nicht übernommen wurden. Hier erwarten die VPV endlich entsprechende Anträge.

Eine generelle Lohnanpassung in Höhe von 1 bis 1,5 Prozent würde zudem die Wertschätzung gegenüber dem Personal zeigen, welches gerade auch in der Pandemiezeiten ausserordentliches geleistet hat.

Freundliche Grüsse

VPV Kanton Zürich

Peter Reinhard, Präsident

Im nachfolgenden Eintrag sehen sie die Medienmitteilung des Regierungsrates