10. November 2021

Medienmitteilung der VPV zur Pflegeinitiative

Die Vereinigten Personalverbände des Kantons Zürich (VPV) unterstützen die Volksinitiative „Für eine starke Pflege (Pflegeinitiative)“ da die Pflegeinitiative für eine Ausbildungsoffensive, für bessere Arbeitsbedingungen, für genügend Pflegefachpersonen auf allen Schichten und für eine angemessene Entschädigung der Pflegeleistungen sorgt.

Nur bei Annahme der Pflegeinitiative ist es möglich, den Pflegenotstand zu beseitigen und die Pflegequalität zu sichern.

Der Pflegenotstand ist längst Realität: 11’700 Pflegestellen sind unbesetzt. Noch werden die vielen Personalengpässe durch unzählige Überstunden zumindest teilweise kompensiert. Doch die Pflegenden arbeiten stetig am Limit, seit Covid hat die Belastung weiter zugenommen.

Es braucht mehr Pflegende, weil offene Stellen nicht besetzt werden können, weil die Bevölkerung wächst und weil die Zahl der kranken Menschen zunimmt. Gemäss offiziellen Zahlen werden innert zehn Jahren 70’500 zusätzliche Pflegende benötigt. Die Schweiz bildet jedoch kaum die Hälfte des erforderlichen Pflegefachpersonals aus.

Der vom Parlament erarbeitete indirekte Gegenvorschlag konzentriert sich auf Investitionen in die Ausbildung neuer Pflegefachpersonen. Dieser verpflichtet den Bund und Kantone, je CHF 469 Mio. in die Ausbildung neuer Pflegenden zu investieren. Das ist gut und wichtig und im Sinne der Vereinigten Personalverbände als Sozialpartner. Doch über 40 Prozent der Pflegenden verlassen ihren Beruf nach wenigen Jahren erschöpft und frustriert. Die Vereinigten Personalverbände sind der Meinung, dass der Bund nun in der Pflicht ist und Rahmenbedingungen schaffen muss, damit Pflegefachpersonen lange im Beruf bleiben. Dafür braucht es bessere Arbeitsbedingungen. Die wichtigste Massnahme ist die Sicherstellung von genügend Pflegefachpersonen auf allen Schichten. Damit kann die Arbeitslast auf mehr Pflegende verteilt werden. Die Investitionen in die Pflege lohnen sich, weil sie direkt mit Einsparungen verbunden sind. So gibt es beispielsweise weniger Komplikationen, weniger Spitaleinweisungen und eine geringere Aufenthaltsdauer im Spital.

Die VPV unterstützen, dass die Initiative vom Bund verlangt, die Arbeitsbedingungen in den Spitälern, Heimen und Spitexorganisationen verbindlich zu regeln. Dadurch sollen eine verlässliche Zeit- und Dienstplanung, familienfreundliche Strukturen und berufliche Entwicklungsmöglichkeiten geschaffen werden. Den Vereinigten Personalverbänden ist bewusst, dass der Bund damit in die Zuständigkeiten der Kantone, Betriebe und auch der Sozialpartner eingreifen. Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt jedoch, dass eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen auf Kantonsebene nicht realisierbar ist und nun der Bund dafür in die Pflicht genommen werden muss.

Freundliche Grüsse

VPV Kanton Zürich

Peter Reinhard, Präsident

5. November 2021

Teuerungsausgleich 2022 (Medienmitteilung VPV)

Die Vereinigten Personalverbände (VPV) sind erfreut über den von der Regierung zugesicherten vollen Ausgleich der Jahresteuerung von 0,9 %. Die Verbände anerkennen dies als Wertschätzung gegenüber dem Personal, auch wenn ihr Antrag auf eine Lohnanpassung von 1,5 % nicht vollumfänglich erfüllt ist. Klar wehren sich die VPV gegen Kürzungsanträge aus dem Rat, die das Personal betreffen würden.

VPV-Präsident Peter Reinhard hält fest, dass «die Regierung ein positives Zeichen setzt mit 0,9 % Teuerungsausgleich», und dies obwohl keine Teuerung im Budget 2022 eingeplant wurde. Der Entscheid wird sich auch auf die Haltung von Gemeinden und Institutionen im Kanton Zürich auswirken. Die VPV haben bei der Regierung zwar einen Ausgleich von 1,5 % gefordert und werden dieses Anliegen zu einer Reallohnerhöhung im kommenden Jahr erneut vortragen.

Mit grosser Sorge beobachten die VPV einzelne Fraktionen im Kantonsrat, die beim Personalaufwand Kürzungen vornehmen wollen. Es gilt in Erinnerung zu rufen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kantons gerade in den vergangenen Monaten während der Pandemie Ausserordentliches geleistet haben. Viele weit über das übliche Arbeitspensum hinaus. Parteien, die jetzt – ohne Not bei den Kantonsfinanzen – beim Personal Kürzungen beantragen, verpassen damit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kantons eine schallende Ohrfeige. Alle Worte der Wertschätzung und Anerkennung werden dann nur noch zur Farce.

Freundliche Grüsse

VPV Kanton Zürich

Peter Reinhard, Präsident

11. Oktober 2021

News von Sanitas

Positive Nachrichten vonseiten Sanitas: 2022 wird ein Jahr mit überwiegend stabilen Prämien werden. Auch wird Sanitas weiterhin bei gewissen Versicherungen Rabatte für unsere Mitglieder gewähren (auf Zusatzversicherungen).

Warum das so ist und wie sich eine Prämie zusammensetzt, erfahren Sie in untenstehendem Link. Auch werden da im Detail gezeigt, welche Veränderungen bei Sanitas in den Grund- und Zusatzversicherungen anstehen. 

Gut zu Wissen (Link)

22. September 2021

Kollektivvertrag Sanitas

Die Sanitas gewährt auch ab dem 1.1.2022 auf diverse Zusatzversicherungen weiterhin bis zu 10 % Rabatt.

Sanitas-Versicherte können also weiterhin von Rabatten profitieren. Vielleicht lohnt sich für Sie nun ein Wechsel der Zusatzversicherungen zu Sanitas. Verlangen Sie einfach eine Offerte von der Sanitas. Beim Wechsel der Zusatzversicherungen ist im Gegensatz zur Grundversicherung (ohne Rabatte) in der Regel eine Gesundheitsprüfung notwendig.

Eine erfreuliche Meldung in der Zeit der Kündigung von Kollektivverträgen bei anderer Versicherungen.

Kollektivvertrag EGK Gesundheitskasse

Leider hat nun auch die EGK den Vertrag nach FINMA-Vorgaben auf den 1. Januar 2022 mit dem VStA gekündigt. Kollektivverträge mit Krankenkassen sind ein Auslaufmodell und alle Vereine, Verbände usw. sind davon betroffen. Da können wir leider nichts daran ändern.

Diese Angebote waren/sollten aber auch noch nie der Grund für eine Mitgliedschaft im VStA gewesen sein. Die Mitgliedschaft von Staatsangestellten (auch von dem Staat nahestehenden Institutionen) bietet viel wichtigere Vorteile für die Mitglieder:

  • Rechtsberatung bei Problemen am Arbeitsplatz durch erfahrene Juristen.
  • Mitwirkung in den VPV (Vereinigte Personalverbände des Kantons Zürich, Verhandlungspartner der Zürcher Regierung) zugunsten seiner Mitglieder.
  • Verbesserungen für aktive- und pensionierte Mitglieder durch unsere Vertretung im Stiftungsrat der BVK.

Von diesen Leistungen des VStA zusammen mit den VPV profitieren alle Staatsangestellten schon seit vielen Jahren. Wir können aber nur viel erreichen, wenn auch viele Staatsangestellte Mitglied im VStA oder einem anderen, den VPV angeschlossenen Verband, Mitglied sind.

Der Jahresbeitrag des VStA ist im Vergleich mit anderen Verbänden sehr bescheiden. 90 CHF für Aktive, CHF 60 für Pensionierte. Nur mit diesen Beiträgen können wir unsere Leistungen im gewohnten Umfang aufrechterhalten.

Werben Sie in Ihrem Arbeitsumfeld für neue Mitglieder. Nur ein starker Verband kann auch etwas bewirken! Anmelden kann man sich online auf unserer WebSite www.vsta.ch, wo auch die Arbeit des VStA beschrieben wird. Herzlichen Dank für Ihre Mitarbeit.