25. April 2019

Zusätzliche Ferienwoche – Freude herrscht

Der Regierungsrat gewährt per 1.1.2020 eine zusätzliche Ferienwoche für das Staatspersonal und per 1.8.2020 für die Lehrpersonen. Die VPV und der vpod zeigen sich darüber sehr erfreut, wenn auch ein Wermutstropfen bestehen bleibt.

Der Regierungsrat hat die Forderungen von VPV und vpod gutgeheissen und gewährt eine zusätzliche Ferienwoche. Dabei werden die bisher seit Jahren gewährten 2 Tage Jahreswechsel-Urlaubstage zu neu 2 Ferientage für alle Altersgruppen vom Lehrling bis zum 65. Altersjahr umgewandelt. Zudem werden den 21- bis 49-jährigen Angestellten 3 zusätzliche Ferientage gewährt. Damit erhalten alle bis zum 59. Altersjahr durchgehend 5 Ferienwochen. Das gilt für das Staatspersonal und die Volksschullehrpersonen. Bei Letzteren wird durch diesen Entscheid die Jahresarbeitszeit entsprechend gekürzt. In diesem Zusammenhang ändert die Regierung ihre Praxis beim Ferienbezug von Mehrzeitkompensationen. Diese dürfen erst nach dem Bezug der Ferien en bloc bezogen werden.

VPV und vpod sind froh über diesen Entscheid, welcher ihren langjährigen Forderungen weitgehend entspricht. Gewinner sind alle: Der Kanton Zürich wird als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen und die Angestellten und die Lehrpersonen erhalten eine zusätzliche Ferienwoche. Dies ist im Hinblick auf die langjährigen guten Abschlüsse des Kantons Zürich allerdings überfällig gewesen und die Wertschätzung gegenüber dem Personal hat lange auf sich warten lassen.

Ein Wermutstropfen hingegen bleibt bestehen. Bei den Lehrpersonen der Mittelschulen, der Fachhochschulen und der Berufsschulen werden u.a. keine Anpassung vorgenommen. Gemäss Regierungsrat hätten diese Berufsgruppen keinen Berufsauftrag mit Jahresarbeitszeit, sondern seien per Lektionen angestellt. Dies gäbe ihnen grössere Freiheiten zum Ferienbezug. Für die VPV und den vpod ist das unverständlich. Sie werden sich weiter für eine zusätzliche Ferienwoche auch für diese Berufsgruppen einsetzen und bedauern den regierungsrätlichen Entscheid.

21. März 2019

Generalversammlung 2019

Die Generalversammlung des VStA (Verband der Staatsangestellten des Kantons Zürich) findet am Dienstag, 25. Juni 2019, um 18:00 Uhr im Restaurant Muggenbühl, Pavillon, Muggenbühlstrasse 15, 8038 Zürich statt.

Die Details und den Anmeldetalon zur Generalversammlung (Traktanden usw.) werden Sie rechtzeitig mit dem VStA-Info 2019/1 erhalten.

16. März 2019

VPV-Medienmitteilung: Spar-Spass muss jetzt aufhören

Die Vereinigten Personalverbände des Kantons Zürich (VPV) stellen fest, dass der Kanton Zürich einmal mehr einen wesentlich besseren Abschluss als budgetiert präsentiert. Das Eigenkapital steigt, die Verschuldung sinkt. Der mittelfristige Ausgleich ist ausgewiesen. Nun soll auch das Personal endlich wieder einmal profitieren.

Der gute Rechnungsabschluss für den Kanton Zürich wird mit Sondereffekten begründet. Dabei steigt das Eigenkapital und die Verschuldung sinkt. Immerhin wurden die Investitionskosten nahezu ausgeschöpft, was Wirtschaftsimpulse gegeben hat.

In den vergangenen Jahren musste das Personal immer wieder auf ihm
zustehende Leistungen wie Teuerung und Lohnanpassungen verzichten. Aber jetzt ist genug.

Das langjährige Anliegen der VPV, welche rund 20 000 Staatsangestellte
vertreten, nach einer zusätzlichen Ferienwoche muss nun umgesetzt werden. Sparbemühungen in den Bereichen Bildung (keine zusätzlichen Mittel trotz höherer Zahlen bei Schülerinnen/Schülern und Studierenden) müssen endlich angepasst und bei den Prämienverbilligungen soll das ganze Potential ausgeschöpft werden.

Eine Steuerreduktion – wie von einzelnen bürgerlichen Parteien angedacht lehnen die VPV ab. Sie wären nur Grund, weitere Sparbemühungen zu Lasten des Personals auszulösen.

Link zur Medienmitteilung der VPV

13. März 2019

Neue VStA-WebSite

Wie schon am 13. Februar 2019 mitgeteilt, haben wir nun die WebSite erneuert und in ein neues Kleid „gepackt“. Dinge, die die WebSite auf schwächeren PCs verlangsamt haben, wurden entfernt (z.B. Bilderwechsel auf der Hauptseite). An den bisherigen Inhalten wurde nichts verändert.

Das jetzt verwendete Theme stammt von den Entwicklern von WordPress (die von uns verwendete CMS-Lösung) und wird auch regelmässig mit Updates versehen, was beim alten Theme seit etwa 2015 nicht mehr der Fall war und darum gegen Angriffe nicht mehr sicher schützte.

Falls Sie Unregelmässigkeiten auf der WebSite (Darstellungsfehler, falsche Links usw.) feststellen sollten, sind wir Ihnen für eine Meldung via Kontaktformular dankbar.

Unsere WebSite kann nun auch auf Ihrem Smartphone oder Tablet einwandfrei gelesen werden, mit grösserer Schrift als früher.

19. Dezember 2018

Budgetdebatte des Kantonsrates und Lohnentwicklung für das Staatspersonal

Der Kantonsrat akzeptiert die Lohnentwicklungsvorgabe des Regierungsrates ohne Murren. Danach erhält das Staatspersonal im nächsten Jahr den vollen Teuerungsausgleich von 1 Prozent. Des Weiteren stehen 0,6 Prozent für Individuelle Lohnerhöhungen und Einmalzulagen von 0,2 Prozent zur Verfügung. Die Vereinigten Personalverbände (VPV) sind mit Vorbehalt erleichtert, dass ihre Minimalforderungen breite Unterstützung finden.

In Anbetracht der steigenden Krankenkassenprämien, leistet der Kantonsrat mit seinem Beschluss, den vollen Teuerungsausgleich zu gewähren, einen nicht unwesentlichen Beitrag an die Haushaltsbudgets seiner Angestellten.
Ein Wermutstropfen bleibt: Die Anträge aus den Fraktionen der SP, Grünen, EVP und AL die Kürzungen beim Personal in den Jahren 2017 und 2018 rückgängig zu machen, wurde von der bürgerlichen Mehrheit abgelehnt.

Die VPV werden alles daransetzen, dass die ausserparlamentarische Gruppe der Angestellten gestärkt wird. «Wir können viel in unseren Gesprächen mit der Regierung erreichen, aber am Ende entscheidet sich im Rat, wie gross die Wertschätzung gegenüber dem Staatspersonal sein soll», sagt Peter Reinhard, der Präsident der VPV. «Ausserdem ist es jetzt an der Zeit, dass die Angestellten des Kantons endlich eine Woche mehr Ferien erhalten.» Dies ist eines der wichtigsten Ziele der VPV für das kommende Jahr.