13. März 2020

Medienmitteilung VPV: Staatsrechnung: Es war zu erwarten – und das Personal?

Die Vereinigten Personalverbände des Kantons Zürich (VPV) stellen fest, dass der Kanton Zürich einmal mehr einen wesentlich besseren Abschluss als budgetiert präsentiert. Das Eigenkapital steigt, die Verschuldung sinkt. Der mittelfristige Ausgleich ist ausgewiesen. Nun soll auch das Personal endlich wieder einmal profitieren.

Die Staatsrechnung weist wiederholt wiederum einen grossen Überschuss aus. Dieses Mal werden satte 566 Mio. Franken ausgewiesen. Das sind 419 Mio. Franken mehr als budgetiert. Weil alle Investitionen selber finanziert werden konnten, reduzieren sich die Schulden weiter. Die Nettoverschuldung sinkt von 4,58 auf 4,39 Milliarden Franken. Damit konnten diese seit 2015 um fast 20 Prozent reduziert werden. Dafür verantwortlich sind Sondereffekte, aber auch hohe Steuereinnahmen.

Dem Personal soll nun endlich eine spürbare Lohnentwicklung zugestanden und der UBS-Lohnindex muss für die Bemessung der Löhne angewendet werden. Hier steht der Kanton in der Schuld gegenüber seinem Versprechen den Nachholbedarf endlich auszugleichen. Die VPV fordern zudem eine generelle Lohnerhöhung für alle Angestellten. Dies käme insbesondere den tieferen Lohnsegmenten zugute. Zudem erwarten die VPV, dass die neuen Angebote der BVK übernommen werden (Vollversicherung ohne Koordinationsabzug u.a.). Ausserdem ist es an der Zeit, dass der Kanton Zürich in Sachen Elternurlaub wegweisend vorangeht und sich als attraktiver Arbeitgeber positioniert.

Freundliche Grüsse

VPV Kanton Zürich

Peter Reinhard, Präsident

26. November 2019

Medienmitteilung VPV: Budget 2020 – Nicht auf Kosten des Personals sparen!

Die Vereinigten Personalverbände VPV fordern den Kantonsrat auf, nicht auf Kosten des Personals zu sparen.

Entgegen der Empfehlung des Regierungsrates, schlägt die Finanzkommission des Kantonsrates eine Reduktion der Reallohnerhöhung um 0,4% vor, mit der Begründung, dass sich die Lohnsumme der Kernverwaltung gemäss Budgetentwurf 2020 um 2,6% erhöht. In Anbetracht dieser ausserordentlichen Steigerung soll die darin enthaltene Reallohnerhöhung um 0,4% reduziert werden. Die Kürzung liesse sich umsetzen, indem individuelle Lohnerhöhungen von 0,6% und die Einmalzulagen von 0.2% je 50% vermindert werden. Dies obwohl der Entwurf des Regierungsrates mit einem Ertragsüberschuss von 1.8 Mio rechnet.

Seit Jahren schliesst die Rechnung des Kantons Zürich besser ab als budgetiert. Es wäre eine ganz neue Erfahrung, wenn der Rechnungsabschluss Ende 2020 nicht einen Gewinn gegenüber der offiziell erwarteten schwarzen Null ausweisen würde.

Deshalb fordern die VPV für das nächste Jahr eine substanzielle Lohnerhöhung für alle Mitarbeitenden des Kantons. Viele Angestellte konnten nämlich schon seit Jahren nicht von einer Individuellen Lohnerhöhung (ILE) profitieren, darunter auch besonders viele der unteren Lohnklassen. Mit der angestrebten Kürzung wird dieser Umstand noch verstärkt.

Budgetkosmetik auf dem Buckel des Personal können wir nicht akzeptieren und fordern Kantonsrätinnen und Kantonsräte auf, dem Antrag der FIKO nicht zuzustimmen.

VPV Kanton Zürich

Peter Reinhard, Präsident

3. November 2019

VStA Reisen 2020

(Aktualisiert am 07.05.2020)

Durch die besonderen Umstände, durch den Corona-Virus verursacht, mussten nun leider alle für das Jahres 2020 geplanten Reisen abgesagt werden. Auch verhindert eine allfällige 2. Welle im Spätsommer/Herbst 2020 eine sorgfältige Planung.

Ferdinand Hürlimann, der Veranstalter der VStA-Reisen, hofft natürlich, wie wir alle, dass die interessanten Studienreisen im Jahr 2021 wieder möglich sein werden.

25. September 2019

Lohnforderungen der Vereinigten Personalverbände (VPV) für 2020

Seit Jahren schliesst die Rechnung des Kantons Zürich besser ab als budgetiert. Kürzlich hat nun die Regierung ein ausgeglichenes Budget für das Jahr 2020 vorgestellt. Es wäre eine ganz neue Erfahrung, wenn der Rechnungsabschluss Ende 2020 nicht einen Gewinn gegenüber der offiziell erwarteten schwarzen Null ausweisen würde.

Deshalb fordern die VPV für das nächste Jahr eine substanzielle Lohnerhöhung für alle Mitarbeitenden des Kantons. Viele Angestellte konnten nämlich schon seit Jahren nicht von einer Individuellen Lohnerhöhung (ILE) profitieren, darunter auch besonders viele der unteren Lohnklassen. Die VPV möchten dieser Ungerechtigkeit mit einer Lohnerhöhung von CHF 50 pro Monat ein Zeichen der Wertschätzung für ALLE Mitarbeitenden entgegensetzen. Optional könnte der Kanton diesen Betrag auch auf das BVK-Konto jedes einzelnen einschiessen, was aus unserer Sicht besonders nachhaltig wäre. Des Weiteren erwarten die VPV, dass die im Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan (KEF) vorgesehenen ILE über 0,6% und Einmalzulagen über 0,2% mindestens voll ausgeschöpft werden. Die Gewährung des vollen Teuerungsausgleichs ist für die VPV eine Selbstverständlichkeit.

Die Aufwendungen des Kantons an die BVK sind wichtige und attraktive Lohnbestandteile. Deshalb fordern die VPV, dass der Kanton die neuen BVK-Angebote (Altersrücktritt in drei Schritten, Reduzierung der BVK-Eintrittsschwelle, Kaderversicherung, Versicherung des Koordinationsabzugs) auch für seine Angestellten übernimmt.

Den Mittelschul- und Berufsschullehrpersonen sowie den Mitarbeitenden ü50 soll – wie den Volksschullehrpersonen und allen anderen Mitarbeitenden –ebenfalls eine zusätzliche Ferienwoche zugestanden werden. Die bisherige Argumentation der Regierung, weshalb dies nicht möglich sein soll, überzeugt die VPV nicht.

Freundliche Grüsse

VPV Kanton Zürich
Peter Reinhard, Präsident