4. Dezember 2018

VStA, Protokoll der Generalversammlung vom 14.06.2018

Das Protokoll der Generalversammlung im Restaurant Muggenbühl Zürich vom 14.06.2018 steht nun als PDF zur Verfügung.

Protokoll Generalversammlung VStA vom 14.06.18

Anmerkung zur Beitragserhöhung für Pensionierte ab 2019 (Aktive ab 2020).

Die Jahresbeiträge des VStA für Aktive und Pensionierte decken die Kosten für die grosse Zunahme der Rechtsberatungen längerfristig nicht mehr. Seit über 15 Jahren sind die Beiträge nicht mehr angepasst worden. Auch im Vergleich mit anderen Verbänden sind unsere bisherigen Beiträge wesentlich kleiner. So bezahlen aktive Mitglieder des ZLV (Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverband) bei einer 100% Anstellung im Jahr 435.00 CHF, beim VStA bisher 60.00 CHF. Die Pensionierten des ZLV bezahlen 145.00 CHF, unsere Pensionierten bisher 30.00 CHF. Darum ist die vorgesehene Erhöhung des Beitrages bei Aktiven- und Passiven um je 30 CHF sicher gerechtfertigt. Da in den Statuten ein max. Beitrag von 60.00
CHF festgelegt ist, konnte die Anpassung an der GV 2018 nur für die Pensionierten vorgenommen werden. Nach der Revision der Statuten an der GV 2019 können dann auch die Beiträge der Aktiven wie vorgesehen erhöht werden. Damit trifft dann auch der Ausspruch eines ehemaligen Mitgliedes nicht mehr zu, der den VStA als Kaffekässeli-Verein bezeichnet hat, was er trotz günstigem Jahresbeitrag aber nie war und auch nie sein wird.

Die Gratis-Rechtsberatung beim ZLV ist für Aktivmitglieder nach einer Karenzfrist von 6 Monaten auf max. 10 Stunden beschränkt, also genau gleich wie bei uns, nur zu einem wesentlich höheren Jahresbeitrag. Bei den Vergünstigungen (Krankenkassen, Versicherungen) bietet der ZLV nicht mehr wie wir. Vergünstigungen auf Kreditkarten (Wegfall der Jahresgebühr bei Corner Card) bieten wir nicht mehr an, weil es nicht in Anspruch genommen wurde und es andere Anbieter von „Gratis-Kreditkarten“ gibt.

Der Zweck des VStA ist nicht im Anbieten von Vergünstigungen begründet sondern bei der Unterstützung seiner aktiven- und pensionierten Mitglieder gegenüber dem Arbeitgeber. So setzt sich der VStA in den VPV (Vereinigte Personalverbände des Kantons Zürich) für die Anliegen seiner Mitglieder ein (Lohn, Ferien, Rente, Arbeitszeiten usw. usw.).

7. November 2018

Lohnumfrage 2018 (VPV, VPOD)

Grosse Unzufriedenheit und klare Forderungen

Am 22. August haben der Verband des Personals öffentlicher Dienste (VPOD) und die Vereinigten Personalverbände des Kantons Zürich (VPV) eine breit angelegte Personalumfrage über die Zufriedenheit der Angestellten mit der Lohnentwicklung, der Arbeitszeit, Ferien und anderen relevanten Themen lanciert. Nun liegen die Resultate vor.

7061 Personen haben an der Personalumfrage teilgenommen – knapp die Hälfte Angestellte des Kantons (49%) und gut die Hälfte Frauen (52,1%). Alle Alters- und Lohngruppen sowie Beschäftigungsgrade (Stellenprozente) sind vertreten. Die Umfrage widerspiegelt damit die Zusammensetzung des Personals, das die beiden Organisationen vertreten.

22% der Teilnehmenden geben an, seit 2010 nie eine Lohnerhöhung erhalten zu haben, weitere 31,1% erhielt seit 2010 eine einzige Lohnerhöhung. Je höher der Lohn und je höher der Beschäftigungsgrad, umso eher gab es eine Lohnerhöhung. Umgekehrt: Tieflohngruppen und Beschäftigte mit kleinen Teilzeitpensen sahen kaum je etwas von einer Lohnerhöhung.

Bei den Einmalzulagen ist das Bild noch krasser: 54,6% der Teilnehmenden haben seit 2010 nie eine Einmalzulage erhalten! Und auch von denen, die eine Einmalzulage erhielten, war dies bei 58% seit 2010 ein einziges Mal der Fall. 57% dieser Einmalzulagen liegen zudem unter 1000 Franken, 27% sogar unter 500 Franken. Entsprechend unzufrieden sind die Angestellten denn auch mit der Lohnentwicklung: Drei Viertel der Teilnehmenden geben an, mit ihrer Lohnentwicklung unzufrieden zu sein (24% sehr unzufrieden, 27% unzufrieden, 22% eher unzufrieden). Am höchsten ist dieser Anteil im Gesundheitswesen und bei den Angestellten mit über zehn Dienstjahren. Frauen, die eh schon mehrheitlich in den Niedriglohnbranchen beschäftigt sind, haben das Nachsehen.

Michèle Dünki-Bättig, Präsidentin der VPOD Sektion Zürich Kanton, hält zu diesen Resultaten fest: „Es ist Zeit, dass sich der Kanton als grösster Arbeitgeber endlich auch wieder um sein Personal kümmert. Wertschätzung für die Arbeit und eine faire Lohnentwicklung, aber auch eine zeitgemässe Ferienregelung und Altersvorsorge gehören dazu“.
Auch VPV-Präsident
Peter Reinhard, betont: „Es darf nicht sein, dass die Mehrheit der Mitarbeitenden im reichsten Kanton der Schweiz nicht von der Prosperität des Kantons profitieren kann. Das Geld ist eigentlich vorhanden, um allen eine angemessene Lohnentwicklung zu gewähren.“

Wir präsentieren hier (PDF-Datei) die wichtigsten Ergebnisse, die Schlüsse daraus und unsere Forderungen.

30. Oktober 2018

Voller Teuerungsausgleich – erster Schritt in die richtige Richtung

Medienmitteilung VPV des Kanton Zürich vom 30.10.2018

Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat beschlossen, dieses Jahr seinem Personal den vollen Teuerungsausgleich von 1% zu gewähren. Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Die Ankündigung des Zürcher Regierungsrates, den vollen Teuerungsausgleich von 1% zu gewähren, nehmen die Vereinigten Personalverbände (VPV) mit grosser Zufriedenheit entgegen. Damit ist eine wichtige Forderung der VPV erfüllt. 

Die VPV gehen davon aus, dass neben dem vollen Teuerungsausgleich auch eine Individuelle Lohnerhöhung von 0,6% und Einmalzulagen von 0,2% bewilligt werden. Darüber hinaus fordern die VPV eine generelle Lohnerhöhung für alle von 1%. Diese Forderung ist in Anbetracht der seit Jahren produzierten grossen Überschüsse des Kantons Zürich gerechtfertigt.

Ausserdem gehen die VPV davon aus, dass der Regierungsrat mit der Umsetzung der 5. Ferienwoche vorwärts macht, notabene ohne die Wochenarbeitszeit zu erhöhen.

3. Oktober 2018

Führen ohne Weisungsbefugnis (Veranstaltung im Kaufleuten Zürich)

Die Digitalisierung hat einen tiefgreifenden Wandel in Gang gesetzt, der uns in vielen Bereichen noch bevorsteht – wo aber bleibt die Führung dabei? Fakt ist: Die Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft. 

Eine breite Diskussion ist entfacht über die Auswirkungen auf Unternehmen, ihre Produkte und Dienstleistungen sowie die Art, wie sie organisiert werden. Auch die öffentliche Verwaltung geht für einmal nicht davon aus, von all dem unberührt zu bleiben. Nur etwas wird dabei in Wirtschaft wie Verwaltung ausgeklammert: Die Führung. Die Devise lautet: Chef bleibt Chef! Aber ist das noch zeitgemäss?

Zur Debatte stehen weder Führungsstile noch blosses Führungsverhalten – zur Debatte steht unser Verständnis davon, was Führung ist und was sie künftig sein soll. Wir stehen vor einem Wandel, in dem Führung von einer Stelle beziehungsweise einer hierarchischen Position zu einer Rolle wird. Einer Rolle, neben anderen Rollen. Felix Frei macht in seinem Referat deutlich, dass dies Führende wie auch Geführte vor gänzlich neue Anforderungen stellt.

Die Vereinigten Personalverbände des Kantons Zürich freuen sich, mit dieser Veranstaltung zu einem aktuellen Thema einzuladen.

Montag, 19. November 2018,
Beginn 19.00 Uhr
Türöffnung 18.30 Uhr
Kaufleuten Zürich, Klubsaal Pelikanstrasse 18, 8001 Zürich

Eintritt für Mitglieder des VStA/VPV gratis (bei Anmeldung erwähnen), Nichtmitglieder CHF 40.00

Link zum Flyer mit detaillierten Angaben: Flyer Veranstaltung Führen ohne Weisungsbefugnis

19. September 2018

Medienmitteilung VPV zur Lohnentwicklung und Lohnforderung der VPV für das Jahr 2018 (Flyer)

Vielleicht taucht ja mal ein schwarzer Schwan auf!

Die Vereinigten Personalverbände (VPV) haben dem Gesamtregierungsrat in einer direkten Aussprache ihr Lohnforderungspaket vorgestellt. Voller Teuerungsausgleich und eine generelle Lohnerhöhung von 1 bzw. 2% sind die Minimalforderungen.

Angesichts der soliden Kantonsfinanzen fordern die Vereinigten Personalverbände die Umsetzung von effektiven Lohnverbesserungen. Es wird für die Regierung und den Kantonsrat immer schwieriger, glaubwürdige Argumente gegen eine substanzielle Lohnerhöhung zu finden.

Die VPV fordern für die Lohnrunde 2019:

§ Den Angestellten des Kantons und der selbstständigen, öffentlich-rechtlichen Betriebe, den vollen Teuerungsausgleich zu gewähren.

§ In den nächsten Jahren die ausgewiesene Lücke (Rückstand auf die UBS-Lohnumfrage seit 2010: -2,5%, Rückstand der Teuerung seit 2009: 6,6%) zu schliessen.

Als erste Massnahme fordern die VPV per 1.1.2019:

§ Eine generelle Lohnerhöhung von 2% für alle Beschäftigten mit einem Vollzeit-Einkommen bis Fr. 100’000 pro Jahr.

§ Eine generelle Lohnerhöhung von 1% für alle Beschäftigten mit einem Vollzeit-Einkommen über Fr. 100’000 pro Jahr.

§ Bei allfälligen individuellen Lohnerhöhungen die tieferen Einkommen besonders zu berücksichtigen (Teilzeitarbeit, tiefere Lohnklassen usw.).

§ Die trotz höheren Lohnabzügen für die Pensionskasse BVK gesunkenen Rentenansprüche zu kompensieren und die in den letzten Jahren aufgelösten BVK-Rückstellungen von 303 Mio. Franken des Kantons für einen Ausgleich der Minderverzinsung der Sparkapitalien für das Personal zu verwenden.

§ Zudem sollen allen dem kantonalen Personalrecht unterstellten Beschäftigten per 2019 ohne Erhöhung der Wochenarbeitszeit zusätzliche Ferientage gewährt werden, um damit den Standard in der Privatwirtschaft zu erreichen.

Freundliche Grüsse

VPV Kanton Zürich

 

Lohnforderungen der VPV für das Jahr 2019 (Flyer)

Aktuell der Link zum Flyer mit den Lohnforderungen für 2019, wie er im Oktober 2018 in den Amtshäusern angeschlagen wird.

VPV Flyer Amtshäuser Oktober 2018 (PDF)